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GALERIE

Hier in der Galerie sammle ich kleine Serien und fotografische Projekte. Die Bilder eines Albums sind meistens bei derselben Begegnung, an einem bestimmten Ort oder rund um ein Thema entstanden. Manches war geplant, anderes hat sich erst unterwegs ergeben. In einem Album zusammengefasst, erzählen die Bilder mehr von dem, was ich draussen gesehen und erlebt habe.

 

Ausgewählte Einzelbilder, die für sich stehen, finden sich unter «Portfolio».

Rotfuchs im Morgenlicht

ROTFUCHS

Im Spätsommer sind junge Rotfüchse zunehmend selbstständig unterwegs. Im August 2026 tauchte im Auried unerwartet einer aus dem Ried auf. Eigentlich wartete ich gut getarnt auf einen Neuntöter. Der junge Fuchs bemerkte mich lange nicht und kam mir so nahe, dass mein Teleobjektiv schliesslich nicht mehr scharfstellen konnte.

Flügel, Farben und Facetten

FLÜGEL, FARBEN UND FACETTEN

Die Blauflügel-Prachtlibelle braucht saubere Fliessgewässer, der Komma-Dickkopffalter magere Wiesen und der Zitronenfalter übersteht sogar den Winter. Drei sehr unterschiedliche Insekten, bei denen sich aus der Nähe noch einiges mehr zeigt.

Gelb blühender Hornklee auf einer Wiese

GEMEINER HORNKLEE

Eine kleine Makro-Serie zum Gemeinen Hornklee, fotografiert im Juli 2026 im Gantrischgebiet und auf der Griesalp. Die unscheinbare Pflanze ist eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen, Schmetterlinge und deren Raupen.

Rot blühender Klatschmohn im Sonnenuntergangs-Gegenlicht auf einer Wiese

KLATSCHMOHN

Klatschmohn (Papaver rhoeas) im Licht kurz vor Sonnenuntergang, fotografiert im Juni 2026 auf dem Längenberg. Sein botanischer Name verweist auf den Milchsaft der Pflanze und darauf, dass Mohnsaft früher dem Kinderbrei beigegeben wurde.

Neuntoeter am frühen Morgen im Dornengebüsch

NEUNTÖTER

Der Neuntöter braucht beides: dichte Dornensträucher zum Brüten und offene Flächen für die Jagd auf Insekten. Im Auried bei Kleinbösingen findet er diesen Lebensraum noch. Die Bilder entstanden im Mai 2025 und 2026.

Rotmilan und Kiebitz im Naturschutzgebiet Auried

ROTMILAN UND KIEBITZ

Der Rotmilan zieht ruhig seine Kreise, der Kiebitz fliegt schnell und mit abrupten Richtungswechseln. Zwei sehr unterschiedliche Flugkünstler, fotografiert im Mai 2026 im Auried bei Kleinbösingen.

Wiesenschaumkraut

WIESENSCHAUMKRAUT

Das Wiesenschaumkraut wächst auf feuchten Wiesen und ist für den Aurorafalter eine wichtige Pflanze. Mich haben diesmal aber vor allem die hellen Blüten interessiert, die sich im Gegenlicht fast in der Wiese verlieren.

Feldhase

FELDHASE

Feldhasen sind meist in der Dämmerung unterwegs und verbringen den Tag gut versteckt in ihrer Sasse. Diesen traf ich frühmorgens in einer taunassen Wiese. Statt gleich das Weite zu suchen, nahm er sich ausgiebig Zeit für die Fellpflege.

Schwarzkehlchen, Blaukehlchen. Braunkehlchen, Rotkehlchen - alle im Belpmoos fotografiert

BLAU, SCHWARZ, BRAUN UND ROT

Beim Blaukehlchen und Braunkehlchen muss man im Belpmoos den richtigen Moment erwischen. Beide sind hier meist nur auf der Durchreise. Schwarzkehlchen und Rotkehlchen bleiben länger. Im Verlauf des Jahres 2025 konnte ich entlang der Gürbe alle vier fotografieren. Nicht gleichzeitig, aber am selben Ort: Blau, Schwarz, Braun und Rot.

Rehbock

REHBOCK

Im Winter sind Rehe oft in kleinen Gruppen unterwegs. Im Frühling lösen sich diese langsam auf und die Böcke ziehen wieder häufiger allein los. Diesem Rehbock begegnete ich im April 2026 frühmorgens im Belpmoos. Zuerst stand er ruhig im Nebel, dann kam plötzlich Bewegung in die Szene.

Schwrzkehlchen

SCHWARZKEHLCHEN

Schwarzkehlchen jagen gerne von erhöhten Halmen und Zweigen aus. Von dort halten sie nach Insekten Ausschau und starten ihre kurzen Jagdflüge. Bei mehreren Besuchen im März 2026 konnte ich an der Gürbe im Belpmoos ein Paar beobachten. So entstanden Bilder im Regen, im ersten Morgenlicht und kurz vor Sonnenuntergang.

Kalender 2026

KALENDER 2026

Zwölf Monate, zwölf Vogelbilder. Für meinen Kalender 2026 habe ich Aufnahmen ausgewählt, die alle im Jahr 2025 entstanden sind. Einige Motive waren für ihren Monat schnell gesetzt, bei anderen brauchte es etwas länger. Zusammen führen sie durch ein ganzes Vogeljahr.

Blüten und Gräser im warmen Gegenlicht im Belpmoos

WIESE IM ABENDLICHT

Schafgarbe, Margeriten und Gräser standen an zwei Augustabenden genau richtig im tiefen Gegenlicht. Mit dabei war mein neues EF 300mm f/2.8, und schon auf dem Kameradisplay wurde sichtbar, was mich an diesem Objektiv begeistert: Es löst die Pflanzen aus ihrer Umgebung und gibt dem Licht einen wunderbar weichen, eigenen Look.

vogeljahr-2024

MEIN VOGELJAHR 2024

Wenn ich die Aufnahmen eines ganzen Jahres später wieder durchsehe, bin ich oft selbst überrascht, was alles zusammengekommen ist. Für dieses Album habe ich 24 Vogelbilder aus dem Jahr 2024 ausgewählt. Manche mag ich wegen des Lichts, andere wegen der Situation oder einfach, weil ich mich gerne an die Begegnung erinnere.

Singende Nachtigall auf einem flechtenbewachsenen Ast

NACHTIGALL

Die Nachtigall ist für ihren Gesang bekannt. Meist bleibt sie selbst aber im dichten Gebüsch versteckt. «Bir länge Stude» konnte ich den unscheinbaren Super-Sänger an zwei Apriltagen überraschend offen beobachten und so auch einmal, sehen, was sonst vor allem zu hören ist.

WASSERAMSEL

Die Wasseramsel ist der einzige Singvogel, der seine Nahrung regelmässig unter Wasser sucht, und im Februar beginnt in tieferen Lagen bereits die Hauptbalz. Zwei Vögel, mehrere Tauchgänge und ein lautstarker Eisvogel machten aus drei dunklen Februartagen eine kleine Serie mit überraschend viel Bewegung.

Sonnenuntergang über dem Meer bei Nonza

NONZA

Nonza liegt hoch über einem schwarzen Strand an der Westküste des Cap Corse. Das dunkle Ufer, die dicht gebauten Häuser und das weite Meer haben es uns angetan. Weshalb der Strand so auffällig aussieht, ist allerdings weniger romantisch, als die Aussicht vermuten lässt.

Sonnenuntergang spiegelt sich in einer Wasserfläche an der Plage des Coussoules

LA FRANQUI

Der Plage des Coussoules zieht sich als breiter Sandstreifen zwischen Mittelmeer und Lagune hin. Anfang Januar verändern Regen, Wolken und tiefes Winterlicht den Strand oft innerhalb weniger Stunden, und ein Ort, den man gut zu kennen glaubte, sieht plötzlich komplett anders aus.

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